Wege im Garten spielen eine äußerst wichtige Rolle – sie erfüllen nicht nur einen rein praktischen Zweck und stellen die notwendigen Kommunikationswege bereit, die es Ihnen ermöglichen, sich bequem zwischen verschiedenen Punkten zu bewegen, sondern sie haben auch eine weitere wichtige Funktion – eine dekorative. Gut abgestimmtes Material – in Bezug auf Farbe, Format und Textur – ermöglicht es Ihnen, einen Gartenstil zu schaffen und unseren grünen Raum attraktiver zu machen. Bevor wir also mit dem Verlegen der Oberfläche mit Gehwegplatten beginnen, wählen wir ein solides Material aus, das verschiedenen negativen Faktoren und Beschädigungen standhält und sich zudem perfekt in unser Zuhause und unsere Umgebung einfügt.
Woraus soll die Oberfläche bestehen? - Schotter und Unterbau für Gehwegplatten
Es gibt viele verfügbare Materialien, die sich sehr gut für die Pflasterung eines Gehwegs eignen: Platten oder Pflastersteine aus Naturstein (insbesondere Granit), Pflastersteine, Beton-Pflastersteine, Klinker und sogar Holzelemente – Eichen- oder Kiefernpflaster, die als druckimprägniertes Kleinformat-Würfel oder –Rundholz verkauft werden.
Wir empfehlen auf jeden Fall, die Vorteile von Granit zu nutzen – für Gehwege gibt es verschiedene Lösungen in Form von Granit-Pflastersteinen, Granitplatten, Granitstufen und Granit-Bordsteinkanten, also alles, was man für einen stabilen, schönen Weg braucht. Granit ist derzeit eines der beliebtesten Materialien für Gehwege, Einfahrten, Parkplätze und andere Oberflächen, die sowohl hochwertig als auch möglichst langlebig gestaltet sein sollen. Granit wird seit langem gerne für verschiedene Bauarbeiten verwendet, da seine hervorragenden Eigenschaften bereits viele Jahre bekannt sind. So entstanden großartige Bauwerke, die bis heute in perfekter Form erhalten sind.
Granit – ein unzerstörbares Material
Granit ist ein einzigartiges Material – es begeistert durch seine ästhetische Verarbeitung, ist in verschiedenen Farbnuancen erhältlich und kann auch in die gewünschte Form gesägt werden, sodass es sich an verschiedene architektonische Lösungen anpasst. Er ist äußerst widerstandsfähig gegenüber atmosphärischen Veränderungen. Er kann geflammt, sandgestrahlt, geschliffen, gebürstet und sogar poliert werden. Indem wir ihn für einen Gehweg oder eine Einfahrt wählen, gewinnen wir an zeitloser Qualität.
Verlegen einer Fläche mit Gehwegplatten – Schritt für Schritt
Das Erste und Wichtigste ist die Vorbereitung des Untergrunds und des Unterbaus. Dies ist insbesondere aus bautechnischer Sicht ein äußerst wichtiger Schritt, da wir durch diese Aufgabe sicher sein können, dass die Lasten aus der Deckschicht auf den Unterbau und dann auf den Untergrund übertragen werden.
Um diese Arbeit richtig zu erledigen, beginnen wir zunächst mit der Profilierung der Fläche – zu diesem Zweck entfernen wir alles, was stört, also eine Humusschicht und eventuelle Pflanzenwurzeln. Wenn es sich um schwachen Boden handelt, vergessen Sie nicht, ihn mit Flugasche oder Zement zu verstärken.
Sie sollten auch überlegen, wie dick der Unterbau sein sollte und welcher Zuschlagstoff am besten geeignet ist. Wir werden dies unter Berücksichtigung der Bodenart und des Verkehrs beurteilen. Für den Gehweg am Haus, der nicht besonders belastet wird, gelten andere Anforderungen als für die Einfahrt, wo viel Verkehr herrscht. Berücksichtigen wir auch den Grundwasserspiegel und die Entwässerung des Gehwegs. Der Unterbau besteht entweder aus natürlichem Zuschlagstoff oder gebrochenem Zuschlagstoff. Unabhängig davon, wofür wir uns entscheiden, ist es wichtig, dass er verdichtet wird.
Wie verlegt man Granit? - Verlegung von Gehwegplatten auf Sandbettung
Sobald wir den Unterbau fertiggestellt haben, können wir mit der weiteren Arbeit fortfahren und Granitrahmen und Bordsteinkanten herstellen. Es ist bekannt, dass ihre Anwesenheit aus ästhetischer Sicht (der Weg sieht besser aus), aber vor allem auch aus funktionaler Sicht äußerst wichtig ist, da sie ein Verrutschen der Oberfläche verhindern. Am besten wenn die Bordsteinkanten auf Zementmörtel verlegt werden.
Der nächste Schritt ist die Herstellung der Bettung, die sich eigentlich nur auf die Nivellierung der Unterbauschicht beschränkt. Die Rolle des Schotters ist sehr wichtig, da sie unter anderem zu einer schnelleren Entwässerung der Oberfläche beiträgt. Dadurch verbleibt kein Wasser in den Gehwegplatten. Anstelle von Schotter können Sie auch Zement-Sand-Mörtel verwenden.
Und schließlich sind wir beim Verlegen der Gehwegplatten angekommen. Dieser letzte Schritt ist vielleicht nicht der schwierigste (vor allem, wenn wir die vorherige Arbeit ordnungsgemäß erledigt haben), aber Sie müssen vorsichtig und konzentriert sein. Achten Sie darauf, dass zwischen den Platten kleine Zwischenräume von ca. 5 mm verbleiben. Fugenkreuze eignen sich hierfür hervorragend. Wir stampfen die Platten mit einem Gummihammer fest. Abschließend sollten die Fugen mit Sand aufgefüllt werden, wofür ein Besen mit entsprechenden Borsten von unschätzbarem Wert ist.
Alles, was Sie brauchen, ist ein wenig Arbeit, Geduld und die richtige Vorbereitung, um Pflastersteine selbst zu verlegen!
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